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Chronik der Freiwilligen Feuerwehr Dorf-Güll
Als relativ junger Verein, gegründet im Oktober 1950, gehört die Freiwillige Feuerwehr heute fest in das Dorf-Güller Ortsleben.
Mehr als ¾ der Dorf-Güller Haushalte sind heute Mitglied ihrer Feuerwehr und unterstützen damit unseren Auftrag im Brandschutz und auch in der aktiven Jugendarbeit.

Bis zur Gründung der Freiwilligen Feuerwehr Dorf-Güll bestand eine Pflichtfeuerwehr, die urkundlich im Jahre 1840 erstmals erwähnt wurde.
Die Ausrüstung zu dieser Zeit bestand aus einer von zwei Pferden gezogenen Feuerspritze, 3 ledernen Schläuchen, 4 Feuerleitern, 4 Einreißhaken und 6 ledernen Eimern.

Die Handspritze beim Großbrand von 1934

Ihre erste Motorspritze erhielt die Pflichtfeuerwehr im Jahre 1948.

Motorspritze von 1948

Nach einer Inspektion in Dorf-Güll durch den Kreisbrandmeister Herrn Becker aus Lumda wurde am 1. Oktober 1950 die Freiwillige Feuerwehr Dorf-Güll gegründet, denn man hatte erkannt, dass sich ein geordneter Brandschutz mit einer Freiwilligen Feuerwehr eher erreichen lassen würde als mit einer Pflichtfeuerwehr, welche noch in vielen Gemeinden üblich war.

34 Mitglieder traten bei der Gründungsversammlung der Freiwilligen Feuerwehr bei.
Außer an gutem Willen war an Finanzmitteln und Ausrüstung wenig vorhanden und so hatten der damalige Bürgermeister Otto Sames und der erste Vorstand der Wehr keine leichte Aufgabe.
Die Ausrüstung enthielt eine TS 8/8 auf einem offenen TS-Anhänger.
Mitglieder der ersten Stunde waren Reinhard Weitz, Heinrich Pfannmüller, Albrecht Geißler, Reinhold Grieb, Hermann Müller, Heinz Kühne, Hermann Messerschmidt, Richard Gorr, Alfred Knöpper, Heinrich Müller 4., Werner Sames, Ewald Knöpper, Walter Löffler, Otto Schmidt, Ernst Scholz, Paul Kunze, Erich Kramer, Herbert Knöpper, Werner Matern, Paul Schmidt, Alwin Matern, Alfred Kuhl, Siegfried Kühne, Adolf Roth, Josef Brucker, Walter Heckmann, Reginald Titsch, Robert Schmidt, Alfred Euler, Heinrich Müller 3., Horst Roth, Erwin Gorr, Werner Wagner sowie Kurt Bender.

Einsatzgruppe in Uniform

Zum Wehrführer wählte man Reinhard Weitz, zum Stellvertreter Heinrich Pfannmüller, zum Rechner Heinz Kühne, zum Schriftführer Otto Schmidt und zum Gruppenführer Herbert Knöpper.

Eine Satzung wurde erstellt und in der ersten Mitgliederversammlung am 22. März 1951 beschlossen. Von den Mitgliedern wurde ein Jahresbeitrag von 4,- DM erhoben.
1951 konnten für eine Gruppe schon Uniformen und die persönliche Ausrüstung, bestehend aus Hakengurt mit Beil und Fangleine angeschafft werden.

Schon am 22. Juli 1951 nahm eine Gruppe am Leistungswettkampf der Freiwilligen Feuerwehren in Muschenheim teil. Im Jahre 1952 wurden aus Vereinsmitteln Schirmmützen gekauft. Um eine gute Ausbildung der jungen Wehr zu gewährleisten, wurden einige Kameraden zu Lehrgängen auf die Landesfeuerwehrschule in Kassel geschickt. 1953 nahm man zum erstenmal am Kreisfeuerwehrfest, welches in Albach stattfand, teil.

Durch die zentrale Wasserversorgung, die Dorf-Güll im Jahre 1955 erhielt, wurden die Löschwasserverhältnisse wesentlich verbessert, was sich bei zwei Bränden im gleichen Jahr positiv bemerkbar machte. 1957 beschloss die Gemeinde, die Feuerschutzsteuer für männliche Personen, welche nicht aktiv der Feuerwehr angehörten, auf 6,- DM pro Jahr festzusetzen.

Wettkampfgruppe in Grünberg 1959

Am 19. Juli 1959 erreichte eine Gruppe der Feuerwehr Dorf-Güll bei den Leistungswettkämpfen in Grünberg einen 8. Platz unter 26 teilnehmenden Mannschaften, womit das fleißige Üben in den vorangegangenen Wochen und Monaten belohnt wurde. Besonders stolz war man, als im Januar 1960 die Leistungsplakette nebst Besitzurkunde, gestiftet vom Hessischen Innenminister Schneider, durch den Landrat des Kreises Gießen, Herrn von Schwerin, an unsere Gruppe für diese Leistung überreicht wurde.

1960 legte Ortsbrandmeister Reinhard Weitz sein Amt nieder, zum Nachfolger wurde Herbert Knöpper ernannt. Otto Schmidt übernahm das Amt des Gerätewartes, Reinhard Weitz wurde zum Ehrenbrandmeister ernannt. 1964 löste Otto Schmidt den seitherigen stellvertretenden Ortsbrandmeister Heinrich Pfannmüller ab.

Da sich das Gerätehaus im alten Rathaus in einem sehr schlechten Zustand befand, wurde beschlossen, ein neues zu erstellen. Auf dem Kreisverbandstag 1962 wurde über die Planung eines neuen Gerätehauses mit Kreisbrandinspektor Hahn gesprochen, welches auf dem Schulhof entstehen sollte. Durch die Brandversicherungskammer und den Kreisbrandinspektor wurde der Platz besichtigt und für gut befunden. Die Zeichnung für das neue Gerätehaus erstellte Bautechniker Karl Stumpf aus Garbenteich. Am 7. März 1964 begannen die Abbrucharbeiten an den alten Schultoiletten, an deren Platz das neue Gerätehaus entstehen sollte. Ende September konnte dann mit dem Bau begonnen werden. Durch den freiwilligen Einsatz zahlreicher aktiver und passiver Mitglieder wurde der Rohbau des Gerätehauses noch vor Wintereinbruch fertig. Am 4. September 1965 war es dann soweit, der Landrat des Kreises Gießen, Herr Dr. Maraun, übergab das neue Gerätehaus seiner Bestimmung, gleichzeitig bekam die Dorf-Güller Wehr eine neue Motorspritze mit Anhänger.

Dies war nur möglich, weil durch die große Eigenleistung der Feuerwehr beim Bau des Gerätehauses der Gemeinde eine große finanzielle Einsparung möglich war. Dieses für die Dorf-Güller große Ereignis wurde im Gemeindesaal mit einer 3-tägigen Veranstaltung mit Tanz und Frühschoppen gebührend gefeiert.

Ein weiterer Höhepunkt in der Geschichte unserer Wehr war die Übergabe eines neuen Tragkraftspritzenfahrzeuges aus der Beschaffungsaktion des Landes Hessen durch Herrn Kreisbandinspektor Schaaf am 14. Mai 1969. Was dieses Fahrzeug für die Wehr bedeutete, konnten hauptsächlich die Feuerwehrmänner ermessen, die seither den TS-Anhänger bei den Übungen oder im Ernstfall schieben bzw. ziehen mussten.

Das neue Tragkraftspritzenfahrzeug 1969

Vom 19. - 21. Juli 1970 nahmen die Kameraden Norbert Gromes, Günter Heinz, Winfried Michaux und Hermann Himer am Deutschen Feuerwehrtag in Münster in Westfalen teil.

Ein Meilenstein in der Geschichte der Freiwilligen Feuerwehr Dorf-Güll war der 3. Dezember 1971, es wurde eine Jugendfeuerwehr gegründet, der 17 Jugendliche beitraten. Zum Jugendfeuerwehrwart wurde Hermann Himer gewählt, der Initiator dieser Gründung.

1972 konnten aus Vereinsmitteln Uniformröcke angeschafft werden, die Jugendfeuerwehr erhielt Kombis und Schiffchen und die Wehr eine Schwerschaumausrüstung, die dringend erforderlich war. Nach dem Zusammenschluss zur Gemeinde Pohlheim wurde unser Ortsteil im Jahre 1973 an das Leitungsnetz der Mittelhessischen Wasserwerke angeschlossen, so dass für Dorf-Güll eine ausreichende Löschwasserversorgung gegeben war.

Dass die Freiwillige Feuerwehr Dorf-Güll nicht nur zur Stelle ist, wenn es brennt, bewies sie bei den Jubiläumsfeierlichkeiten des Gesangvereines Heiterkeit Dorf-Güll vom 30. Mai - 2. Juni 1975, an denen sie sich mit der Jugendfeuerwehr, dem TSF, den beiden TSA, einer alten Handspritze unter dem Motto "Feuerwehr einst und jetzt" und einem Festwagen beteiligte sowie die Verkehrsregelung übernommen hatte. Hierbei waren die neu angeschafften Funksprechgeräte eine große Hilfe.

Die Jugendfeuerwehr und die Aktiven im Jahre 1975

Das 25-jährige Bestehen der Freiwilligen Feuerwehr Dorf-Güll konnte am 25. Oktober 1975 mit einem Kommersabend festlich begangen werden. Wie es in unserer Gemeinde üblich ist, nahm die Bevölkerung zahlreich daran teil. Für 25 Jahre und zum Teil längere aktive Dienstzeit in der Feuerwehr wurden zahlreiche Kameraden durch den Ersten Stadtrat Herrn Bocks, Herrn Kreisbrandinspektor Schaaf und Herrn Stadtbrandinspektor Klos ausgezeichnet. Höhepunkt des Kommers war die Weihe des neuen Banners durch Herrn KBI Schaaf.

Das Banner der Feuerwehr Dorf-Güll

Nachdem das Fahrzeug der FF Dorf-Güll mit einem Sprechfunkgerät ausgestattet wurde, nahmen einige Kameraden an einem Lehrgang hierfür teil.

Die Jugendfeuerwehr baute sich in Eigenleistung im Jahr 1978 im Keller des Mehrzweckgebäudes einen Unterrichtsraum aus, wofür die Stadt die Materialkosten übernahm. 1979 wurde dann von der Stadt Pohlheim ein VW-Bus für die Jugendfeuerwehren der Stadt angeschafft, der in Dorf-Güll stationiert wurde.

Im Zuge der Renovierung des Gerätehauses im Jahre 1979 wurde wiederum in Eigenleistung für jeden Aktiven ein Spind für die persönliche Ausrüstung errichtet.

Eine besondere Ehrung erfuhr der stellvertretende Wehrführer und Jugendfeuerwehrwart Hermann Himer anlässlich des Kreisverbandstages am 7. Juli 1979 in Allendorf/Lumda, er erhielt für seine Verdienste um die Jugendfeuerwehr die Ehrennadel der Deutschen Jugendfeuerwehr.

Otto Schmidt, Wilfried Heim, Klaus-Peter Kühne und Hermann Himer nahmen 1980 am Deutschen Feuerwehrtag in Hannover teil, der nur alle 10 Jahre stattfindet.

Wehrführer Herbert Knöpper erhielt im Juli 1980 das Deutsche Feuerwehrehrenkreuz in Silber.

Im Jahre 1981 beging die Jugendfeuerwehr ihr 10-jähriges Bestehen mit einem großen Kommersabend anlässlich der von der Feuerwehr ausgerichteten Kirmes. Bei der Jahreshauptversammlung 1982 wurde Hermann Himer zum neuen Wehrführer und ersten Vorsitzenden der Feuerwehr gewählt, nachdem Herbert Knöpper nach 22-jähriger Tätigkeit nicht mehr kandidierte. Mit einem Bild und einem Präsentkorb dankten die Aktiven und die Jugendfeuerwehr Herbert Knöpper für seine vorbildliche Arbeit in der Feuerwehr Dorf-Güll. Der langjährige stellvertretende Wehrführer und Gerätewart Otto Schmidt wurde für seine vorbildlichen Leistungen in seiner Amtszeit mit einem Geschenk aus dem aktiven Dienst verabschiedet.

Wiederum in Eigenleistung konnten die Kellerräume im Mehrzweckgebäude mit Unterstützung der Stadt Pohlheim ausgebaut werden, so dass nun auch die Freiwillige Feuerwehr über eigene Unterrichtsräume verfügt. Anlässlich eines "Tages der offenen Tür" wurden diese der Öffentlichkeit vorgestellt. Auch das Gerätehaus wurde für diesen Tag herausgeputzt. Befreundete Wehren stellten Feuerwehrfahrzeuge aus und der Fanfarenzug Holzheim trug zur musikalischen Umrahmung dieses gelungenen Tages bei. Der Reinerlös dieser Veranstaltung, über DM 1000,- wurde der Sozialstation Pohlheim überreicht.

Seit 1983 versehen auch Frauen in der Einsatzabteilung der Freiwilligen Feuerwehr Dorf-Güll Dienst. Mit Martina Kullbach, Sybille Möller, Silvia Matern, die aus der Jugendfeuerwehr übernommen wurden und Erika Himer waren nun vier Frauen aktiv tätig.

1984 erhielt die Feuerwehr Dorf-Güll vier Atemschutzgeräte, ohne die eine Wehr heute kaum mehr auskommen kann. Mehrere Kameraden absolvierten dafür einen speziellen Lehrgang.

Ein erneuter "Tag der offenen Tür" im gleichen Jahr informierte die Einwohner Dorf-Gülls über die Brandsicherheitseinrichtungen unserer Wehr, der Ertrag dieses Tages ging zur Hälfte an die Sozialstation, die andere Hälfte sollte als Grundstock für den Kauf eines Schrankes für den Unterrichtsraum verwendet werden.

Beim Kreisverbandstag in Muschenheim am 30. Juni 1984 erhielt Wehrführer Hermann Himer für besondere Dienste in der Jugendarbeit das Deutsche Feuerwehrehrenkreuz in Silber.

Bei der Dienstversammlung der Feuerwehren des Kreises Gießen am 22. Juni 1985 in Steinbach erhielt Ehrenwehrführer Herbert Knöpper aus den Händen von Landrat Klingelhöfer für 40 Jahre aktiven Dienst in der Feuerwehr das Goldene Brandschutzehrenzeichen, eine sehr selten gewordene Auszeichnung, da nur wenige sich dem Dienst am Nächsten so lange zur Verfügung stellen.

Der Vorstand der Wehr stellte 1983 erstmals einen Antrag für ein neues Einsatzfahrzeug an die Stadt Pohlheim, da das vorhandene Fahrzeug aus dem Jahre 1969 den Anforderungen nicht mehr genügte. Beim erstmals ausgetragenen Fußballturnier der Dorf-Güller Ortsvereine am 21. Juni 1987 auf dem Sportplatz konnte die Mannschaft der Feuerwehr den von einer Bank gestifteten Wanderpokal gewinnen, den sie auch im darauffolgenden Jahr verteidigen konnte.

Ende 1987 löste Edelbert Brucker den seitherigen Wehrführer Hermann Himer ab, der für dieses Amt nicht mehr zur Verfügung stand. Stellvertreter wurde Ortwin Heckmann.

1989 wurde dann beschlossen, den 40. Geburtstag der Freiwilligen Feuerwehr Dorf-Güll mit einem Fest gebührend zu feiern. Als Festtage einigte man sich auf das Wochenende vom 1. - 4. Juni 1990. Mit Petra und Scott Pinkham versahen erstmals zwei amerikanische Staatsbürger, die in Dorf-Güll ihren Wohnsitz hatten, Dienst in unserer Wehr, Petra Pinkham übernahm gleichzeitig das Amt des Schriftführers von Erika Himer. 1990 wurde Patrik Bühlmeyer zum stellvertretenden Wehrführer ernannt.

Im Jahre 1992 übernahm unser aktives Mitglied Dieter Meyer die Aufgabe des Jugendfeuerwehrwartes.

Das neue TSF-W

Das mitlerweile in die Jahre gekommene Feuerwehrfahrzeug wurde im Mai 1991 durch ein neues Tragkraftspritzenfahrzeug-Wasser ersetzt. Mit diesem Fahrzeug konnte die Schlagkraft unserer Wehr erheblich verbessert werden. Das ausgediente Fahrzeug wurde im städtische Bauhof einer gründlichen Überholung unterzogen, und 1993 an die Feuerwehr der Partnergemeinde der Stadt Pohlheim, Zirc in Ungarn, übergeben.

Von den ersten Überlegungen und Planungen Anfang 1994, dem Abriss des alten Gerätehauses, um dem Kindergartenneubau Platz zu machen, im Dezember 1995, und der Unterbringung der Fahrzeuge und Gerätschaften in der ungeheizten Lagerhalle, über den ersten Spatenstich am 18.Sept. 1997 war es ein langwieriger Weg zum neuen Gerätehaus. Endlich, nach 13-monatiger Bauzeit konnte im September 1998 das neue Gerätehaus eingeweiht werden. Die ehemalige Lagerhalle der Volksbank wurde um einen Anbau, in dem nun die Fahrzeuge stehen, ergänzt. So stehen der Freiwilligen Feuerwehr Dorf-Güll nun 280m² zur Verfügung. Im alten Lager der Volksbank ist nun Platz für Unterrichtsraum, Jugendraum, Küche, Büro, Umkleide, Lager und sanitäre Einrichtungen. 3500 Stunden Eigenleistung durch fast 70 Helfer erbrachten der Stadtkasse eine finanzielle Einsparung von 105.000,- DM. Die Helfer kamen nicht nur aus den Reihen der Feuerwehr. Die Elterninitiative des Kindergartens, für welchen die Feuerwehr ihr altes Gerätehaus verließ, waren ebenso am Bau beteiligt, wie zahlreiche Bürger.

Aber nicht nur durch die erbrachten Arbeitsstunden bei den Ausbauarbeiten, der Rohbau wurde durch Fachfirmen ausgeführt, haben wir die Stadtkasse geschont, sondern auch durch einen Betrag von ca. 20.000.- DM aus der Vereinskasse. Dafür wurde einiges an Ausstattung und Material für das neue Gerätehaus angeschafft. Da sind, unter anderem, zu nennen: die Einbauküche, eine Schreibtischkombination und die Büroaustattung, die Entlüftungsanlage, eine Beschallungsanlage, der Lastenaufzug, diverses Material für das Computernetzwerk und die Regale im Lagerraum sowie ein Zuschuss für die Bestuhlung der Unterrichtsräume, die aus unseren Vereinsmitteln finanziert wurden.

Feierliche Schlüsselübergabe durch Bürgermeister Schäfer

Im Jahr 1999 stellte der stellvertretende Wehrführer Patrick Bühlmeyer sein Amt zur Verfügung. Bernd Schöps wurde zum Nachfolger gewählt.

Die vielseitigen Aufgaben der Dorf-Güller Feuerwehr werden es auch in Zukunft erforderlich machen, alle aktiven Frauen und Männer weiter auszubilden. Lehrgänge auf Kreis- und Landesebene, sowie praktische Übungen innerhalb der Wehr tragen dazu bei, den Ausbildungsstand weiter zu erweitern und zu verbessern.

Auf diesem Wege möchten wir uns auch bei dem Magistrat und der Stadtverordnetenversammlung der Stadt Pohlheim mit Herrn Bürgermeister Schäfer an der Spitze für die gewährte Unterstützung in all den Jahren bedanken, denn ohne die finanzielle städtische Hilfe wäre es nicht möglich, die an eine Feuerwehr gestellten Aufgaben zu bewältigen.

Jugendfeuerwehr und Aktive im Jahr 2000 vor dem Gerätehaus

Die Feuerwehr kann in ihrem Jubiläumsjahr auf 29 aktive Frauen und Männer sowie 256 Mitglieder stolz sein, denen als Wehrführer Edelbert Brucker, stellvertretender Wehrführer Bernd Schöps, Rechner Herwig Wirag, und Schriftführer Klemens Kammer vorstehen. Beisitzer sind Petra Peschen, Sieglinde Titsch, Anita Meyer, Michael Titsch, Erich Wagner, Nicole Scholz, Mario von Diemar, Burkhard Bender, Dieter Meyer und André Gather.

Dies gibt uns berechtigte Hoffnung, beruhigt in die Zukunft unseres Vereines blicken zu können, Mögen sich immer genügend Mitbürger bereit finden, für die Sache der Feuerwehr einzutreten, sowohl aktiv als auch passiv, getreu dem Motto der Feuerwehren:

"GOTT ZUR EHR, DEM NÄCHSTEN ZUR WEHR"

 
Montag, 20. November 2017

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